Zuhause in den Baumkronen: Schutz für den Borneo-Orang-Utan
Der Regenwald Borneos ist einer der artenreichsten Lebensräume der Erde und zugleich einer der am stärksten bedrohten. Hier lebt der Borneo-Orang-Utan, der fast sein gesamtes Leben in den Bäumen verbringt und auf intakte Wälder angewiesen ist. Im Rimba Raya Reservat wird genau dieser Lebensraum geschützt. Das hilft dem Orang Utan und bewahrt zugleich wertvolle Wälder, die für den Klimaschutz von großer Bedeutung sind.
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Ein Leben hoch oben in den Bäumen
Der Borneo-Orang-Utan ist der größte baumbewohnende Säuger der Welt und perfekt an das Leben in den Kronen des Regenwaldes angepasst. Mit seinen langen, kräftigen Armen sowie greiffähigen Händen und Füßen bewegt er sich geschickt von Ast zu Ast. Tatsächlich verbringt er den größten Teil seines Lebens hoch oben im Blätterdach, wo er Nahrung findet, ruht und sich vor Gefahren schützt.
Eher Einzelgänger als Gruppenbewohner
Anders als viele andere Menschenaffen leben Orang-Utans überwiegend allein. Vor allem erwachsene Männchen sind meist einzelgängerisch unterwegs, während Weibchen oft nur gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zu sehen sind. Diese Lebensweise hängt eng mit dem Nahrungsangebot des Regenwaldes zusammen, denn die verfügbaren Früchte und Pflanzen reichen oft nicht aus, um größere Gruppen dauerhaft zu versorgen.
Feinschmecker des Regenwaldes
Auf dem Speiseplan des Borneo-Orang-Utans stehen vor allem Früchte, darunter Feigen, Mangostan oder andere wilde Waldfrüchte. Hinzu kommen Blätter, Rinde und Insekten. Insgesamt wurden mehr als 500 Pflanzenarten in ihrer Nahrung nachgewiesen. Damit sind Orang-Utans nicht nur faszinierende Waldbewohner, sondern auch wichtige Helfer des Ökosystems: Beim Fressen und Wandern verbreiten sie Samen und tragen so dazu bei, dass neue Bäume nachwachsen und der Wald sich regenerieren kann.
Jeden Abend ein neues Nest
Orang-Utans bauen sich fast jeden Abend ein neues Nest zum Schlafen, hoch oben in den Bäumen aus Ästen und Blättern. Diese Schlafplätze schützen sie vor Nässe und geben ihnen Sicherheit über dem Waldboden. Selbst für Regen finden sie erstaunlich kluge Lösungen: Große Blätter nutzen sie mitunter wie eine Art Schutzdach. Dieses Verhalten zeigt, wie intelligent und anpassungsfähig die Tiere sind und wie eng ihr Alltag mit dem Wald verbunden ist.
Die enge Bindung zwischen Mutter und Jungtier
Besonders beeindruckend ist die Beziehung zwischen Orang-Utan-Müttern und ihrem Nachwuchs. Junge Tiere bleiben rund sieben bis acht Jahre bei ihrer Mutter und lernen in dieser langen Zeit alles, was sie zum Überleben brauchen: Welche Früchte essbar sind, wie man ein Nest baut, wie man sich sicher durch die Baumkronen bewegt und wo sich Wasser finden lässt. Weil Orang-Utans sich so viel Zeit für die Aufzucht ihrer Jungen nehmen, bekommen die Weibchen im Schnitt nur alle sieben bis acht Jahre ein Jungtier.
Rimba Raya: Schutzraum zwischen Regenwald und Palmölindustrie
Wie entscheidend solcher Schutz ist, zeigt das Rimba Raya Reservat in Zentral-Kalimantan auf Borneo. Das Projekt schützt rund 64.000 Hektar Regenwald und bildet eine Pufferzone zwischen der Palmölindustrie und dem Tanjung Puting Nationalpark, einer der letzten großen Rückzugsräume für wild lebende Orang-Utans. Rimba Raya bewahrt damit nicht irgendeinen Wald, sondern eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme der Welt, den tropischen Torfsumpfwald. Genau hier entscheidet sich, ob Artenvielfalt erhalten bleibt oder weiter verloren geht.
Rimba Raya schützt dabei nicht nur Tiere, sondern arbeitet auch mit den umliegenden Dörfern zusammen. Das Projekt entwickelt Programme für Bildung, Beschäftigung und bessere Lebensbedingungen und wurde dafür international anerkannt. Laut Verra war Rimba Raya das erste Projekt, das unter dem SD VISta Standard registriert wurde und dabei Beiträge zu allen 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen nachweist. Das macht deutlich, dass moderner Waldschutz mehr ist als das Absperren einer Fläche. Er verbindet Klima, Artenvielfalt und Perspektiven für die Menschen vor Ort.
Warum dieser Wald auch fürs Klima so wichtig ist
Der Schutz des Rimba Raya Reservats ist nicht nur Artenschutz, sondern auch aktiver Klimaschutz. Die dortigen Torfböden speichern enorme Mengen CO2. Werden solche Wälder gerodet oder trockengelegt, wird dieser Kohlenstoff freigesetzt. Genau deshalb ist der Erhalt intakter Regenwald- und Moorflächen so wirksam. Was in Borneo geschützt wird, hat Auswirkungen weit über die Region hinaus. Der Wald kühlt, speichert Kohlenstoff, reguliert Wasser und bewahrt Lebensräume, die sich nicht einfach ersetzen lassen.
Was SAUBER WALDFUNK damit zu tun hat
Unser digitaler Alltag hat eine ökologische Seite. Denn auch beim mobilen Surfen und Telefonieren wird Energie verbraucht, etwa in Sendemasten, Netzinfrastruktur und Rechenzentren. Mit unserem Mobilfunktarif SAUBER WALDFUNK übernehmen wir dafür Verantwortung. Wir gleichen das dabei entstehende Emissionen aus, indem wir ein Waldschutzprojekt auf Borneo unterstützen.
Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet das: Mit SAUBER WALDFUNK nutzen sie einen Mobilfunktarif für ihren Alltag und unterstützen zugleich ein Projekt mit konkreter Wirkung. So verbindet SAUBER WALDFUNK mobile Kommunikation mit dem Schutz eines einzigartigen Regenwaldgebiets, das für die Artenvielfalt und das Klima gleichermaßen von großer Bedeutung ist.
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