Welche Rolle spielt Wasserkraft aus Deutschland?
94 Prozent der Anlagen haben eine Leistung von unter 1 kW und erzeugen deshalb geringe Mengen an Strom.
Im Jahr 2024 versorgte die Wasserkraft mit 21,4 Mrd. kWh rund 5,7 Millionen Haushalte. Das sind gleichzeitig knapp vier Prozent der gesamten Energie-Erzeugung in Deutschland.
Nordrhein-Westfalen hat mit 450 Wasserkraftanlagen ca. eine Leistung von 200 MW, wobei die Hälfte an Talsperren und Stauseen installiert ist. Die restlichen Anlagen befinden sich auf geeigneten Flusshöhen. Damit können fast 170.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch ein Jahr lang versorgt werden. Der erzeugte Strom aus Wasserkraft ist im Vergleich zu den Mengen aus Windkraft oder Sonnenkraft gering, nicht zu vergleichen mit Norwegen-Wasserkraft, dennoch hat es einen Mehrwert für die Energiewende. Pumpspeicherkraftwerke können etwa Schwankungen ausgleichen und haben in der Regel die Kaltstartfähigkeit.
Eine stärkere Rolle als in Nord- und Westdeutschland spielt Wasserkraft in gebirgigeren Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und auch Thüringen
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