Die Antriebe der Zukunft – So bist du nachhaltig mobil
Fast 80% des Personenverkehrs sind auf PKWs und Motorräder zurückzuführen. Die meisten davon sind mit Benzin- und Dieselmotoren angetrieben. Diese Art Antrieb ist viel zu teuer, zu schmutzig und zu sehr abhängig von fossilen Energieträgern, um sie beizubehalten.
Elektromotor, Wasserstoffantrieb oder E-Fuels?
Die Antriebsarten der Zukunft haben Potenzial. Doch alle haben Vor- und Nachteile.
Bei der Frage, wie wir in Zukunft mobil sein wollen, werden vor allem zwei Antriebe heftig diskutiert: der Elektromotor, der mit Akkus betrieben wird, und die Brennstoffzelle, also der Wasserstoffantrieb. Letztgenannter arbeitet im Grunde genommen auch mit Strom, nur dass dieser eben nicht in Batterien gespeichert, sondern vom Antrieb selbst hergestellt wird: Die Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff in Verbindung mit Sauerstoff wieder in elektrische Energie um. Auch die E-Fuels, also synthetisch hergestellte Kraftstoffe für Benzin- oder Dieselmotoren, sind im Rennen, werden dabei wegen ihres arg niedrigen Wirkungsgrades und hohen Preises sehr kritisch kommentiert bzw. nur für Flugzeuge oder Schiffe gesehen.
Mobilität neu denken
Nicht nur die Antriebe müssen zukunftsfähig werden, auch die Art, wie wir in Zukunft unterwegs sein werden, wird sich wandeln. Beim Blick in die Glaskugel erkennen die Verkehrsexperten einige Megatrends. Dazu gehört zum einen das autonome Fahren, das zunächst in den Städten den Verkehr revolutionieren wird. Dort gibt es nämlich die hochauflösenden Karten, welche die selbstfahrenden Autos zur Navigation benötigen. Außerdem sorgen Smart-City-Elemente für die nötige digitale Infrastruktur. Auf dem Land dagegen erwarten die Forscher, dass sich die Autonutzung zunächst nicht radikal verändern wird, außer beim Einsatz alternativer Antriebe.
Neu denken kann dabei auch heißen, weniger Wege überhaupt "nötig" zu haben: Work from home, kurze Wege zu Arbeit & Co., Nutzung von Rad, E-Bike und öffentlichem Verkehr mit wiederbelebten Bahnen.
Sharing is caring
Das autonome Fahren in den Städten bringt einen zweiten Megatrend mit sich: Shared Mobility. Dabei handelt es sich entweder um einen Fahrdienst (Ride-Sharing), den mehrere Personen gleichzeitig nutzen, oder um ein Fahrzeug, das sich mehrere Personen teilen, aber zu unterschiedlichen Zeiten nutzen. Darunter fallen dann Fahrzeuge wie Autos, E-Scooter, Tretroller oder Fahrräder.
Gut vernetzt in die Zukunft
Vernetzung ist ein weiterer Trend beim Thema Verkehr, der äußerst relevant ist. Autonomes Fahren ist ohne diese Konnektivität nicht vorstellbar, denn durch den Zusammenschluss der Fahrzeuge in einer Art Netzwerk lassen sich Verkehrsströme und einzelne Fahrzeuge koordinieren. Auch Ampeln und andere verkehrsrelevante Signale verbinden sich direkt mit dem Auto. All diese Fahrzeuge sind natürlich mit alternativen Antrieben ausgestattet.
Automatisierte Abläufe durch digitale Lösungen
Bleibt noch der Mensch selbst. Der möchte reibungslos zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können, vom Shared-E-Auto in die U-Bahn und zum E-Scooter. Für diese Art von Mobilität, die auch „Seamless Mobility“ genannt wird, werden wir Menschen durchsichtig – Geräte wie das Smartphone erkennen die Umstiege von einem System zum anderen, anfallende Tarife werden automatisch abgebucht.
Sei nachhaltig mobil
Die Umweltauswirkungen durch den Verkehr zu verringern kann ganz einfach sein. Jeder einzelne kann etwas dafür tun. Diese Verkehrs-Tipps helfen dabei:
- Kurze Strecken bis zwei Kilometer zu Fuß zurücklegen, bis sieben Kilometer mit dem (E-)Bike
- Klimaanlage und Heckscheibenheizung nur anschalten, wenn es dringend notwendig ist
- Lokal einkaufen
- Setze auf ein Elektroauto – prüfe, ob es Zuschüsse gibt
- Carsharing entlastet die Straßen, den Geldbeutel und die Umwelt
- Energiesparreifen kaufen – durch den geringeren Rollwiderstand wird weniger Benzin verbraucht
- Auto aufräumen – unnötiger Ballast darf raus.
Was du sonst noch tun kannst:
Egal ob für das Elektroauto, den E-Roller oder die Waschmaschine, im Haushalt benötigen wir jede Menge Strom. Daher ist es wichtig, bereits bei der Energiequelle auf eine ökologische Erzeugung zu achten. Mit SAUBER STROM beziehst du Energie aus 100% erneuerbaren Energien als Ökostrom mit Grüner Strom Label. Du stellst zugleich bis zu 5m2 Waldfläche unter Schutz. So einfach kann Klimaschutz sein!
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