Klimaschutzprojekt Santa Maria Brasilien

SAUBER GAS Klimaschutzprojekte: CO2-Ausgleich weltweit

Erdgas ist der sauberste fossile Brennstoff, den es gibt. Dennoch werden auch beim Verbrauch von Erdgas gewisse Mengen Kohlendioxid (CO2) frei. Klimaschutzprojekte gleichen diese Emissionen wieder aus, d.h. es wird andernorts auf der Welt die gleiche Menge CO2 eingespart, die hier entsteht. Nachgewiesen wird dies über Emissionsminderungszertifikate im hochwertigen Verified Carbon Standard (VCS), überprüft und bestätigt vom TÜV Nord.

Mit SAUBER GAS im hochwertigen Firstclimate-Ökogas-Standard unterstützen Sie folgende Regenwaldschutz-Projekte:

Das Projekt Madre de Dios, Peru

Luftaufnahme Amazonas Regenwald in Brasilien

Madre de Dios ist eine weitgehend unzugängliche Region im Herzen des Regenwaldes von Peru. Illegale Waldrodungen schaden diesem einzigartigen Lebensraum und Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten. Das "Rainforest Community Project" zielt darauf ab, die fortschreitende Entwaldung Perus zu verhindern.

Im Rahmen dieses Projekts kommen hunderte lokale Familien und Waldbesitzer zusammen, die im peruanischen Amazonasgebiet Paranüsse ernten. Sie erhalten Zugang zu Mikrokrediten und werden durch gezielten Know-how-Transfer in Sachen nachhaltiger Waldwirtschaft geschult. Außerdem werden Rechte für die Waldnutzung geklärt, um Konflikte auszuräumen und illegale Waldrodungen zu verhindern.

Peru beheimatet den viertgrößten Regenwald der Erde. Er bedeckt rund 60 Prozent der Landesfläche. Gerodeter Flächen können sich nur über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte erholen. Maßnahmen, die die Abholzung natürlicher Wälder verhindern, sind daher ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Vorteile:

  • Emissionsminderung in Höhe von rund 2 Million Tonnen CO2 pro Jahr durch den Erhalt von Regenwaldfläche.
  • Durch den Schutz der Waldfläche hat das natürliche Ökosystem die Chance, sich selbst zu regenerieren und neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen.
  • Der Erhalt des Regenwaldes in Madre de Dios ermöglicht der Bevölkerung Paranüsse auf nachhaltige Weise zu ernten und verbessert damit auch die Lebenssituation vor Ort.

Das Projekt Florestal Santa Maria, Brasilien

Luftaufnahme Amazonas Regenwald in Brasilien

Der Amazonas-Regenwald umfasst heute noch eine Fläche von über 8 Millionen Quadratkilometern - in etwa die zwanzigfache Fläche Deutschlands. Das Amazonas-Gebiet gilt als eine Landschaft mit überwältigender Artenvielfalt: über 40.000 Pflanzenarten, 427 Säugetierarten (darunter Jaguar, Ozelot, Riesenotter und Flussdelfin), 1.294 Vogelarten (darunter Kaiseradler, Tukane, Aras und Kolibris) sowie über 3.000 verschiedene Fischarten sind hier heimisch.

Doch diese wertvolle Flora und Fauna ist bedroht durch Rodungen für die Landwirtschaft sowie zahlreiche illegale Abholzungen. Das Projekt "Florestal Santa Maria" soll helfen, diesen Raubbau an der Natur zu stoppen.

Eine nachhaltige Forstwirtschaft im Amazonas-Regenwald soll den Raubbau an der Natur stoppen.

Die Farm Florestal Santa Maria ist einer der wenigen Standorte in der Region, die den einheimischen Wald zur nachhaltigen Bewirtschaftung nutzt, zertifiziert nach den strengen Anforderungen des international anerkannten Forest Stewardship Council (FSC). Über 71.000 Hektar Waldfläche rund um die Gemeinde Colniza im Staate Mato Grosso werden damit geschützt.

Der Schutz der riesigen Fläche erfordert einen hohen Aufwand, der ohne die Einnahmen aus dem Verkauf der Klimaschutzzertifikate nicht finanzierbar wäre.

Vorteile:

  • Emissionsminderung in Höhe von über 1 Million Tonnen CO2 pro Jahr durch den Erhalt von rund 71.000 Hektar Regenwaldfläche.
  • Durch den Schutz der Waldfläche hat das natürliche Ökosystem die Chance, sich selbst zu regenerieren und neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen.
  • Florestal Santa Maria unterstützt Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für die lokale Bevölkerung. Vor allem junge Menschen werden im Gebiet der nachhaltigen Fortwirtschaft ausgebildet.