15.10.2019

Was bedeuten die Entscheidungen des Klimakabinetts für den Alltag?

Ein Weg zum Klimaschutz: energiesparend kochen und heizen. Foto: Adobe Stock/Alexander Duffner

Klimaschutz ist in der öffentlichen Debatte ganz nach oben gerückt und kontrovers wird über die Ergebnisse des Klimakabinetts von Mitte September diskutiert. Im Kern geht es um Maßnahmen, mit denen das Klimaschutzziel für das Jahr 2030 erreicht werden soll: 55 Prozent Treibhausgasreduktion im Vergleich zu 1990. Bei der entscheidenden Sitzung am 20.09.2019 wurden 66 Vorschläge verabschiedet, deren wichtigsten bis Ende des Jahres zu Gesetzen werden sollen.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der CO2-Preis. Er soll vor allem das Fahren von Benzin- und Dieselautos und das Heizen mit Öl unattraktiver machen. Dafür sollen saubere Alternativen im Vergleich vorteilhafter werden: Energiesparen, öffentlicher Nahverkehr, Elektroautos, Heizen mit erneuerbaren Energien und Gebäudedämmung.

Wie hoch der CO2-Preis letztlich ausfallen wird, werden die weiteren Verhandlungen im Bundestag und Bundesrat zeigen. Doch vorerst hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, 2021 mit einem Preis von 10 Euro pro Tonne Kohlendioxid zu starten, der jährlich ansteigen soll.

Was die vorläufigen Beschlüsse der Bundesregierung konkret für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten würden, hat das Forschungsinstitut EWI berechnet. Unterschieden wurde dabei vor allem danach, wie viele Menschen in einem Haushalt leben und wie weit ihr Weg zur Arbeit ist. Berechnet haben die Forscher auf der einen Seite die geänderten Preise für Strom, Heizen und Benzin sowie auf der anderen Seite die Entlastungen, welche die Regierung ebenfalls einführen will – zum Beispiel eine steigende Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer.

Ergebnis der Modellrechnung: Für Alleinlebende in der Stadt bedeutet das Klimapaket unter dem Strich weder höhere noch niedrigere Kosten. Ein Haushalt mit zwei Personen in der Vorstadt würde im Jahr 2025 mit 147 Euro zusätzlich belastet und ein Vier-Personen-Haushalt auf dem Land mit 273 Euro. Wollten die Menschen die zusätzlichen Ausgaben sparen, könnten sie sich zum Beispiel in einem ersten Schritt um eine spritsparendere Fahrweise bemühen oder CO2-sparend heizen.

Beim Heizen gibt es einen ganz einfachen Weg, die unvermeidlichen CO2-Emissionen über Klimaschutzprojekte zu kompensieren: den Ökogastarif SAUBER GAS der SAUBER ENERGIE, mit dem man 100% klimaneutral unterwegs ist. Beim Stromverbrauch ist Klimaschutz ähnlich einfach. Mit dem Tarif SAUBER STROM beziehen die Kunden 100% Ökostrom und fördern den Ausbau erneuerbarer Energien. In den Tarifen Wasser&Wald sowie Natur&Wald werden außerdem regionale Aufforstungsprojekte unterstützt.

sauberenergie.de

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