KLIMABLOG

12.09.2021

Die Antriebe der Zukunft – So bist du nachhaltig mobil

Mit Antriebsalternativen zum nachhaltigen Straßenverkehr
Alternative ohne Kompromisse: Ein Elektroauto kann mit Hilfe einer Wallbox zu Hause vor der Haustüre geladen werden.

 

Das Aus für herkömmliche Verbrenner?

Fast 80% des Personenverkehrs sind auf PKWs und Motorräder zurückzuführen. Die meisten davon sind mit Benzin- und Dieselmotoren angetrieben. Diese Art der Antriebe ist zu teuer, zu schmutzig und zu sehr abhängig von fossilen Energieträgern, um sie beizubehalten.

 

Mit Antriebsalternativen zum nachhaltigen Straßenverkehr

Bei der Frage, wie wir in Zukunft mobil sein wollen, werden vor allem zwei Antriebe heftig diskutiert: der Elektromotor, der mit Akkus betrieben wird, und die Brennstoffzelle, also der Wasserstoffantrieb. Letzterer arbeitet im Grunde genommen auch mit Strom, nur dass dieser eben nicht in Batterien gespeichert, sondern vom Antrieb selbst hergestellt wird: Die Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff in Verbindung mit Sauerstoff wieder in elektrische Energie um. Auch die E-Fuels, also synthetisch hergestellte Kraftstoffe für Benzin- oder Dieselmotoren, sind im Rennen.

 

Elektromotor, Wasserstoffantrieb oder E-Fuels?

Die Antriebsarten der Zukunft haben Potenzial. Doch alle haben Vor- und Nachteile.  

 

 

Mobilität neu denken

Nicht nur die Antriebe müssen zukunftsfähig werden, auch die Art, wie wir in Zukunft unterwegs sein werden, wird sich wandeln. Beim Blick in die Glaskugel erkennen die Verkehrsexperten einige Megatrends. Dazu gehört zum einen das autonome Fahren, das zunächst in den Städten den Verkehr revolutionieren wird. Dort gibt es nämlich die hochauflösenden Karten, welche die selbstfahrenden Autos zur Navigation benötigen. Außerdem sorgen Smart-City-Elemente für die nötige digitale Infrastruktur. Auf dem

Land dagegen erwarten die Forscher, dass sich die Autonutzung zunächst nicht radikal

verändern wird, außer beim Einsatz alternativer Antriebe.

 

Sharing is caring

Das autonome Fahren in den Städten bringt einen zweiten Megatrend mit sich: Shared Mobility. Dabei handelt es sich entweder um einen Fahrdienst (Ride-Sharing), den mehrere Personen gleichzeitig nutzen, oder um ein Fahrzeug, das sich mehrere Personen teilen, aber zu unterschiedlichen Zeiten nutzen. Darunter fallen dann Fahrzeuge wie Autos, E-Scooter, Tretroller oder Fahrräder.

 

Gut vernetzt in die Zukunft

Vernetzung ist ein weiterer Trend beim Thema Verkehr, der äußerst relevant ist. Autonomes Fahren ist ohne Konnektivität nicht vorstellbar, denn durch den Zusammenschluss der Fahrzeuge in einer Art Netzwerk lassen sich Verkehrsströme und einzelne Fahrzeuge koordinieren. Auch Ampeln und andere verkehrsrelevante Signale verbinden sich direkt mit dem Auto. All diese Fahrzeuge sind natürlich mit alternativen Antrieben ausgestattet.

 

Automatisierte Abläufe durch digitale Lösungen

Bleibt noch der Mensch selbst. Der möchte reibungslos zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können, vom Shared-E-Auto in die U-Bahn und zum E-Scooter. Für diese Art von Mobilität, die auch „Seamless Mobility“ genannt wird, werden wir Menschen durchsichtig – Geräte wie das Smartphone erkennen die Umstiege von einem System zum anderen, anfallende Tarife werden automatisch abgebucht.

 

Sei nachhaltig mobil

Die Umweltauswirkungen durch den Verkehr zu verringern kann ganz einfach sein. Jeder einzelne kann etwas dafür tun. Diese Tipps helfen dabei:

  • Kurze Strecken bis zwei Kilometer zu Fuß zurücklegen, bis fünf Kilometer mit dem (E-)Bike
  • Klimaanlage und Heckscheibenheizung nur anschalten, wenn es dringend notwendig ist
  • Lokal einkaufen
  • Setze auf ein Elektroauto – noch bis 2025 gibt’s den Umweltbonus der Bundesregierung von bis zu 9.000 Euro
  • Carsharing entlastet die Straßen, den Geldbeutel und die Umwelt
  • Energiesparreifen kaufen – durch den geringeren Rollwiderstand wird weniger Benzin verbraucht
  • Auto aufräumen – unnötiger Ballast muss raus

 

Was du sonst noch tun kannst:

Egal ob für das Elektroauto oder die Waschmaschine, im Haushalt benötigen wir jede Menge Strom. Daher ist es wichtig bereits bei der Energiequelle auf eine ökologische Erzeugung zu achten. Mit SAUBER STROM beziehst du klimafreundliche Energie aus 100% erneuerbaren Energien und stellst damit gleichzeitig bis zu 5m2 Waldfläche unter Schutz. So einfach kann Klimaschutz sein!

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