Naturschutzprojekte für die heimischen Wälder

Über die Initiative #LaufenFürDenWald sowie unser THG-Quoten-Angebot fördern wir Naturschutzprojekte des WWF in Deutschland.

Naturlandschaften Brandenburg – Wildnis in Deutschland

Die Natur sein lassen lautet das Motto in Teilen Brandenburgs. Auf ehemaligen Truppenübungsplätzen entstanden mehrere zusammenhängende Wildnisgebiete, die auch wertvolle Gewässer und Moore mit seltenen Insekten- und Vogelarten beherbergen. Ebenso gibt es wunderbare alte Naturwälder und Heidelandschaften. Der WWF unterstützt die in der Region tätige "Stiftung Naturlandschaften" dabei, zum Verkauf stehende Flächen zu sichern, und schützt damit einige der letzten Wildnisflächen in Deutschland vor Bebauung.

Drömling – einzigartige Landschaft mit Flüssen und Mooren

Die Feuchtwiesen, Moore und Bruchwälder sind ein Eldorado für seltene Pflanzen und Tiere im Norden Deutschlands. Mit den Bruch- und Auwäldern sowie einem der größten Niedermoorgebiete hierzulande werden große Mengen CO2 gebunden. Der WWF hat seit Mitte der achtziger Jahre immer wieder Feuchtwiesenflächen in der Region gekauft und engagiert sich seitdem für Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen wie beispielsweise die Wiedervernässung vieler Feuchtgebiete.

Mittlere Elbe – Europas letztes großes Auenwald-Gebiet

Die Region befindet sich im Elbe-Mulde-Tiefland und ist Teil des Biosphärenreservates Mittelelbe und des europäischen Schutzgebiet-Netzwerkes Natura 2000. Von den 13.000 Hektar insgesamt sind etwa 1.500 Hektar im Besitz des WWF. Die dortigen Auenwälder und Auenwiesen sind einmalig in Europa und nicht nur für die CO2-Bindung wichtig, sondern bieten auch Lebensraum für Insekten: Es gibt dort über 700 Schmetterlingsarten, 200 Bienenarten und 50 Libellenarten. Die Auenlandschaften nehmen zudem überschüssiges Wasser in Hochwasserzeiten auf und schützen so vor Überflutungen.

Schwarzwald – die Urwälder von morgen im Biosphärengebiet

Wie Mensch und Natur im Einklang leben können, soll im südlichen Schwarzwald gezeigt werden. 2016 wurde das dortige Biosphärengebiet aus der Taufe gehoben. Das bedeutet, dass drei Prozent der Fläche ganz der Natur überlassen bleiben sollen. So entstehen neue Urwälder und Moore. Das freut seltene Arten wie den Luchs oder Schwarzspecht, dort ungestört eine Heimat zu finden und sich wieder zu verbreiten. Viele weitere Tierarten wie die Wildkatze oder der Badische Riesenregenwurm profitieren außerdem vom Urwald im Südwesten, denn sie sind auf die Zerfallsphase des Waldes angewiesen, was aber nur in ungestörten Gebieten möglich ist.

Waldwildnis in Thüringen – Klimawandern auf den Urwaldpfaden

Thüringen verfügt über 20 Waldwildnisgebiete. Dort kann man die Urwaldpfade genießen, ohne an Siedlungen und bewirtschaftete Flächen vorbeizukommen. Dabei entdecken aufmerksame Spaziergänger, wie viele Pflanzen- und Tierarten dort heimisch sind. Käfer, Insekten, Pilze und Flechten können sich in der dortigen Region nur deswegen so gut ausbreiten, weil diese Waldwildnisgebiete naturschutzfachlich betreut, sprich geschützt werden. Dass man dort auf den Thüringer Urwaldpfaden so viel über aktiven Naturschutz und dessen Bedeutung lernen kann, ist Teil des Konzepts in der Projektregion des WWF, Menschen die Natur wieder näher zu bringen.

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